Neurologie Alzenau seit 1997
Burgstr. 3 - 63755 Alzenau

Neurosonographisches Labor

Doppler-/Duplex-Sonographie

Schlaganfälle werden häufig durch Verengungen oder Verschlüsse der Gefäße verursacht, die das Gehirn mit Blut versorgen. Diese Verengungen der Hirngefäße lassen sich mit Hilfe von Ultraschalluntersuchungen besonders gut und risikolos darstellen. Die sog. Doppler-Sonographie (benannt nach dem österreichischen Physiker Christian Doppler) kann ohne Belastung für den Patienten feststellen, ob Gefäßverengungen vorliegen. 

Doppler-Sonographie

Bei der Doppler-Sonographie wird zunächst eine Sonde auf die Haut aufgesetzt, die die Blutkörperchen beschallt. Die Doppler-Sonographie beruht auf dem sog. Doppler-Prinzip, wie man es auch z. B. im Straßenverkehr kennt. Nähert sich ein Auto, vermittelt das Geräusch höhere Töne, entfernt es sich, gibt es entsprechend tiefere Töne wieder. Die Bewegung der Blutkörperchen wird von dem Gerät in Zischlaute umgesetzt, die man als Patient bei der Untersuchung mithören kann. Bestimmte Eigenschaften der Zischlaute gestatten dem Untersucher, das Ausmaß von Verengungen, die meist durch Arteriosklerose entstanden sind, über die in den Verengungsstellen auftretenden Blutflußgeschwindigkeitsveränderungen zu messen.

B-Bild

Mit Hilfe des B-Bildes lässt sich ein Gefäß mit seinem Hohlraum direkt darstellen. Verengungen werden so direkt bildhaft sichtbar, während sie bei der Doppler-Sonographie aufgrund schnelleren Blutflusses indirekt erschlossen werden.

Duplex-Sonographie

Die Duplex-Sonographie vereint die Vorteile von Doppler-Sonographie und B-Bild. Auf dem Bildschirm sieht man einerseits die Gefäßbegrenzungen, zusätzlich jedoch den Blutfluß innerhalb des Gefäßes. Man kann somit recht präzise besonders im Halsbereich Gefäßeinengungen beurteilen und im weiteren Verlauf eventuelle Zunahmen bis hin zum drohenden Gefäßverschluss erkennen.

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